DER WINTER STEHT VOR DER TÜRE


Eis und Schnee lassen nicht mehr lange auf sich warten. Hundepfoten sind zu dieser Jahreszeit immer besonders strapaziert. Vom wohlig warmen Zuhause raus auf die Straße mit nass-kaltem Asphalt. Das alleine wäre ja noch nicht das Problem. Leider wird immer wieder mit Salz und Rollsplit gestreut um Unfälle zu vermeiden.                                   Die sensiblen Pfoten können rissig werden, der Split pieckst und das Salz verursacht brennen. Oft bleiben unsere Lieblinge stehen und heben die Pfötchen. Jeder, der einen Gehsteig Schnee räumen muss, kann etwas Gutes für die Umwelt tun und  "Bubeck Glatteis Stopp" verwenden. Es ist Umweltfreundlich, hinterlässt keine weißen Ränder und ist schonend zu den sensiblen Pfoten unserer Hunde und Katzen. Da es aus einem Lebensmittelgrundstoff besteht, ist es ungiftig, auch wenn der Hund die Pfoten leckt.  

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Zudem sollten die Pfoten des Hundes im Winter sauber gehalten werden, siehe Pfotenpflege 

PFOTENPFLEGE

 


Die Pfotenpflege ist Winter, wie Sommer ein großes Thema!

Im Winter, besonders bei Eis und Schnee, bilden sich sehr schnell Klumpen in den zu langen Haaren zwischen den Ballen.

Dies ist für den Hund störend, in den meisten Fällen schmerzhaft. Dazu kommt, dass immer wieder, um Stürze zu vermeiden, Salz und Split gestreut wird. Die empfindlichen Hundepfoten werden rissig, das wiederum Irritationen und brennen der Pfoten verursacht.






Achten Sie darauf, dass die Haare kurz gehalten werden. Bevor Sie mit dem Hund auf die Gasse gehen, tragen Sie Pfotenbalsam oder Hirschtalg auf. Achten Sie, dass keine Giftstoffe in den Cremen enthalten sind, daher bitte keine Cremen für Menschen nehmen, das kann bei Ablecken zu Durchfall führen.

Wenn Salz gestreut ist, reinigen Sie die Pfoten ihres Hundes nach jedem Spaziergang und tragen sie dünn wieder Balsam auf.



Raupen lösen heftige Hautreaktionen aus

 

Ein altes Sprichwort besagt: 

"Vor den Eichen sollst du weichen"

Im Juni, wo Eichenprozessionsspinnerraupen zu tausenden aus den Baumkronen herabkriechen sollte man die Nähe der Bäume unbedingt meiden. Die Tiere bilden giftige Härchen aus, die bei Kontakt heftige allergische Reaktionen auslösen können. Hautreizungen, Bläschenbildung ähnlich Verbrennungen bis hin zu Reizungen der Augen oder Atemwege können die Folge sein. 

Sollten Sie oder Ihr Tier mit den Raupen Kontakt gehabt haben, so empfiehlt sich der Gang zum Tier-/Arzt um rasch Hilfe zu bekommen.


Ebenfalls schlimme Hautreaktionen kann der Kontakt mit dem Riesenbärenklau. Er wächst am Wald- und Wegesrand. Er wird bis zu 3 m hoch. Bei Kontakt kommt es zu schmerzhaften Blasenbildungen auf der Haut, die Verbrennungen ähneln. Obwohl unsere Hunde durch das Fell geschützter sind, so können doch Nase- und Kopfpartie betroffen sein.

Auch hier ist der Gang zum Tierarzt nach Kontakt mit diesen Pflanzen unumgänglich. 

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PARASITEN

Kaum erwärmen die ersten Sonnenstrahlen die Luft, erwachen auch Zeck, Floh und Co. Diese Plagegeister könne unsern Tieren auch gesundheitlich gefährlich werden. Das reicht von Hautirritationen bis über Entzündungen der Bissstelle bis über sehr schwerwiegende Infektionen mit Borellien und Anaplasmen. Flöhe können zudem auch der Zwischenwirt für Bandwürmer sein.

Der Hund oder die Katze sollten nach jedem Spaziergang gründlich abgesucht werden. Kurzhaarige Hunde kann man mit einem Kleiderrollen abrollen. Nicht festgesaugt Zecken bleiben an der klebrigen Oberfläche haften. Ein festgesaugten Zeck lässt sich gut mit den handelsüblichen Zeckenzangen oder -schlingen entfernen. Je früher man den Zeck entdeckt, desto eher ist eine Infektion auszuschließen. Im Zweifelsfalle suche Sie Ihren Tierarzt auf.

Es gibt unzählige Präparate, mit denen Sie ihr Tier schützen können. 

Ihr Tierarzt berät Sie gerne. 

Bei Flohbefall ist es wichtig das Tier mittels geeigneten Shampoos gründlich zu waschen und die Körbchen, Decken und auch Teppiche und Polstermöbel mit geeigneten Insektenschutzmittel zu behandeln, da Flöhe ihre Eier nicht am Tier ablegen und nach dem Schlüpfen das Problem bestehen bleibt.






Im Sommer besteht die Gefahr, dass sich Hunde einen so genannten Schlierfhansel einziehen. Auch hier ist es wichtig die Pfoten und Ohren nach jedem Spaziergang zu kontrollieren.



Was sind "Schlierfhanseln“?

Es handelt sich um Gräser, die Ähren bilden. Sie wachsen nahezu an jedem Wegesrand, aber auch zwischen Asphalt kann man sie finden. Hauptzeit ist Ende Juli bis Mitte September             

Was macht sie so gefährlich?

Wenn sie vertrocknen brechen Teile, aber auch die ganzen Ähren sehr leicht ab und verfangen sich im Fell der Hunde. Diese Ährenteile besitzen kleine Widerhäkchen, dadurch schiebt es sich immer tiefer in das Hundefell. Durch die relativ harte Spitze können kleine Hautverletzungen entstehen und die Ähre schiebt sich mit jeder Bewegung des Hundes weiter in und unter die Haut. Das kann an jeder Körperstelle passieren, hautsächlich aber zwischen den Zehen, den Beinen und den Ohren, wobei hier der Schlierfhansel in den Gehörgang bis zum Trommelfell wandern kann. Einmal im Körper, reagiert dieser mit Eiterungen. Der Gang zum Tierarzt ist unumgänglich und meist ein operativer Eingriff von Nöten.

Um seinen Hund so gut wie möglich zu schützen, sollte man die Haare zwischen den Ballen und den Zehen möglichst kurz halten und täglich ausbürsten und kämmen. Ebenso die Haare in den Ohrinnenseite küzen. Nach jedem Spaziergang ist eine Fellkontrolle wichtig. Sollte der Hund vermehrt mit dem Kopf schütteln oder die Pfoten lecken, bitte unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.